Eastern Europe - Roadtrip 2013

26Sept
2013

2.000 km im Bus zurück nach Deutschland

Der Bus von Tallinn nach Riga startete um 6:30 Uhr (Ortszeit in Deutschland 5:30). Gegen 11 Uhr wechselten wir bei strömenden Regen in Riga in den Bus nach Chemnitz. Der Bus war gut gefüllt.

Kurz nach dem Busbahnhof in Vilnius folgte eine Zwangspause. Die Polizei leitete unseren Bus auf eine Bushaltestelle. Die Situation war von Beginn an seltsam. Als dann urplötzlich 5 oder 6 maskierte und mit Maschinenpistolen bewaffnete Herren vom SEK den Bus stürmten war die Aufregung groß. Anna schmierte sich während der Aktion in aller Ruhe ein paar BroteLachend. Details gibt es gerne im persönlichen Gespräch. Nach einer Stunde war die Aktion beendet und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen. Der Bus war zwar geräumig und bequem, aber Schlaf findet man wegen der Lautstärke und der Sitze kaum.

Der Weg führte über Kaunas, quer durch Polen, Berlin und Leipzig. In Chemnitz (ca. 11:25 Uhr) wurden Nick und Anna abgeholt. Ich gönnte mir noch den Zug nach Hause (nochmal knapp 2,5 Stunden).

Damit endet eine sehr schöne Reise durch Osteuropa.

 

Vielen Dank an alle, die unsere Tour im Blog verfolgt habenKüssend.

24Sept
2013

Tallinn - Das Wetter sorgt für ein vorzeitiges Ende

Das nächste Ziel war Tallinn - die Hauptstadt von Estland. Dieses Mal buchten wir bei LuxExpress, da uns deren Busse schon länger positiv aufgefallen sind. Im Vergleich zur letzten Busfahrt war diese Fahrt sehr luxuriös und entspannt. Die 4,5 Stunden waren schnell geschafft.

Busbahnhof in Riga LuxExpress Bus

Kaum passierten wir die Grenze setzte der Regen wieder ein. Die Außentemperatur zeigte kalte 8 Grad anWeinend. In Tallinn angekommen mussten wir noch 2,5 km im Regen überstehen bevor wir im Euphoria einchecken konnten. Da die Zeit knapp war ging es sofort in die Stadt. Sightseeing und eine Mahlzeit beim Chinesen füllten den Nachmittag.

 

Da das Wetter lt. Prognose nicht besser wird und Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt alles andere als schön sind folgte folgende Entscheidung: Die Tour wird vorzeitig in Tallinn zu Ende gehen. Wir suchten am Abend die möglichen Verbindungen im Internet und buchten schlussendlich Bustickets von Tallinn nach Chemnitz. Fahrtzeit ca. 31 Stunden...

23Sept
2013

Weiterhin Regen in Riga - Jurmala, die Perle an der Ostsee

Da wir bisher nur Regen in Riga hatten entschieden wir uns spontan noch eine Nacht zu bleiben.

Heute sollte es nach Jurmala gehen. Ein traumhaft schöner Ort an der Ostseeküste. Der Zug für 1 Litas (ca, 1,40 Euro) benötigt für die kurze Strecke ca. 35 Minuten. Bei der Ankunft war das Wetter noch im grünen Bereich. Da die Hauptsaison vorbei ist hatten wir den Ort beinahe alleine für uns. Wir schlenderten über die Hauptvergnügungsmeile in Richtung Ostsee. Dort angekommen kämpften wir gegen nahezu orkanartige Winde und einen fast schon schmerzhaften Regenschauer an. Grundsätzlich ist Jurmala ein schöner Ort an der Ostsee - bei den aktuellen Witterungsverhältnissen hält man es dort aber nicht sehr lange aus. Das ist wirklich sehr schadeWeinend! Wir kämpften uns zum Bahnhof durch und fuhren nach Riga zurück.

Ankunft in Majori bzw. Jurmala Jurmala Der Weg zum Meer Die Ostsee in Jurmala

In Riga besorgten wir uns schnell noch die Bustickets nach Tallinn. Der Bus fährt morgen um 10 Uhr in Riga los und kommt (hoffentlich) um 14:30 in Tallinn an. Dieses Mal sollte es ein Luxusbus sein - warten wir es mal ab.

Wir machten einen kurzen Stop im AmPir um uns zu stärken. Dieser "Laden" ist eine Mischung aus Restaurant, Lounge und Variete. Sollte man mal gesehen haben. Danach ging es nochmal in die Innenstadt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Der extreme Wind und der Regen sorgten aber schon bald für einen Abbruch der Tour.

Pulverturm Der Dom von Riga

22Sept
2013

Riga im Regen

Der Tag startete entspannt im Wohnzimmer unseres Hostels - chillen war angesagt.

Ausblick vom Zimmer aus Unser 5-Bett-Zimmer für 10 Euro pro Tag Der Gemeinschaftsraum bzw. das Wohnzimmer

Um 12 Uhr startete die kostenlose Stadtführung (bzw. gegen eine freiwillige Spende). Wie sollte es auch anders sein begann es pünktlich um 12 Uhr zu regnen. Guide Angeles zeigte uns auf dieser "alternativen Tour" interessante Plätze abseits von den Touristenpfaden. Im Verlauf der knapp 3-stündigen Tour wurde der Regen immer stärker und die Gruppe kleinerWeinend. Hier ein paar Eindrücke vom alternativen Riga.

St. Peter Kirche - Treffpunkt für die Stadführung Ein der Markthallen Akademie der Wissenschaften bzw. Stalin's Geburtstagstorte Die einzige Holzkirche im gesamten Baltikum Bahnhofsviertel von Riga Die Oper von Riga

Nach der Tour ging es schnell noch zum CiliPica und dann zurück ins Hostel. Das Wetter besserte sich nicht, weshalb wir den Rest des Tages im Hostel verbrachten. Gegen 19 Uhr (wir sind zeitlich 1 Stunde weiter als DE) verfolgten wir die ersten Hochrechnungen zur Bundestagswahl. Der Abend wurde im Restaurant fortgesetzt und im Hostel, bei ein paar Bier(chen), beendet.

Nick und Anna warten auf die Ergebnisse zur Bundestagswahl

21Sept
2013

Einheimische Speisen und der Duft der Ostsee in Palanga

Heute wollten wir nach Palanga.

Von Klaipeda aus gelangt man im 30-Minuten-Takt per Bus nach Palanga - ein malerischer Ort an der Ostseeküste (der im Sommer sicher total überlaufen ist). Wir entschieden uns für den 11 Uhr Bus. Bereits bei der Anfahrt war klar, dass wir endlich mal wieder in den Genuß von Sonne kommen werdenCool. Zufälligerweise war heute ein großes Festival in Palanga (scheinbar closing-party). Was erwartet einen in Palanga? Eine kilometerlange Fußgängerzone, die links und rechts der Straße von Essensständen, Getränkeverkäufern und Souveniershops umzingelt wird. Wegen des Festivals wurde alles noch von Musik, Showtänzen etc. umrahmt. Man spaziert die Straße entlang und nähert sich der Ostseeküste. Dort machten wir es uns gemütlich und lauschten dem Meer. Hier einige Impressionen.

Bus nach Palanga Eine Kirche in Palanga Musikparade Die Fressmeile von Palanga Die Ostsee in Palanga Das kleine Ding war plötzlich neben mir

 

Um 16:30 starteten wir eine sehr lange und unentspannte Busfahrt nach Riga. Zum Zeitpunkt der Abfahrt hatten wir unfassbare 20 Grad am Busterminal! Im 20-Sitzer-Bus war es nicht nur eng, sondern auch heiß und stickig. Gegen 21 Uhr erreichten wir den Busbahnhof von Riga. Wir liefen zum Hostel, welches anfangs gar nicht so einfach zu finden war, und verbrachten dort noch einen kurzweiligen Abend mit den anderen Gästen. Die Nacht war, dank eines US-amerikanischen-Sägewerks in unserem 5-Bett-Zimmer, alles andere als erholsam.

Bus nach Riga Ankunft in Riga

20Sept
2013

Klaipeda und Nida - Die Ostsee erwartet uns

Nachdem wir uns richtig ausgeschlafen hatten gingen wir in die Innenstadt von Klaipeda. Für die, die es interessiert - ja, es hat geregnet. Die Stadt ist etwas unübersichtlich. Zwischendurch besorften wir uns an der Touristeninfo die Verbindungen nach Nida und Riga (dort fahren wir morgen hin).

Das Postamt von Klaipdea

Da unser Bus nach Nida um 14 Uhr starten sollte ging es um 13 Uhr zum alten Fährterminal. Man setzt zuerst mit der Fähre über und steigt dann in den Bus nach Nida. In Nida mussten wir schnell noch Getränke und ein paar Snacks besorgen. Dann gingen wir an der Promenade entlag. Nach links 400 Meter, nach rechts 480 Meter. Wir stellten leider zu spät fest, dass die rechte Seite interessanter gewesen wäre. Um 17 Uhr ging es zurück nach Klaipeda.

Zum alten Fährhafen Spaziergang an der Küste (nach links) Die berühmte Häuser von Nida Alle Vöglein fliegen hoch:-) Die rechte Seite der Promenade... Das K für Klaipeda - Die Gebäude rechts

Abschließend noch schnell zum Busterminal (direkt gegenüber vom Hostel) und die Bustickets nach Riga besorgt. Danach folgte ein entspannter Abend im Hostel.

19Sept
2013

Von Vilnius über Trakai nach Klaipeda

Trakai und Klaipeda waren die Ziele für heute.

Der Bus nach Trakai startete um 10 Uhr. Bei der Ankunft war vom Regen der letzten Nacht nichts mehr zu sehen. Es war sogar „leicht sonnig“Cool! Zu Trakai und deren Burg gibt es nicht viel zu schreiben bzw. wäre das an dieser Stelle sicher viel zu langweilig. Einfach mal die Bilder anschauen.

Vom Busbahnhof zur Burg Der erste Blick auf die Burg von Trakai Burg von Trakai Innenhof I Innenhof II

Nachdem wir unsere Rucksäcke vom Hostel abgeholt hatten und das Ticket nach Klaipeda bezahlt hatten folgte eine fast vier Stunden dauernde Busfahrt – im Regen versteht sich.

Busbahnhof von Vilnius

Nach der Ankunft in Klaipeda versorgten wir uns noch mit dem Nötigsten im IKI-Markt (der Name heißt übersetzt „Auf Wiedersehen“ - toller Name für ein GeschäftLachend) und machten unser Abendessen selbst im Hostel. Danach hatten wir einen kurzweiligen Abend im Hostel mit anderen Backpackern aus Deutschland und Australien. Hier auch noch ein Blick auf unser 5-Bett-Zimmer im Klaipeda Hostel (sehr zu empfehlen!)

Unser Zimmer im Hostel Abendessen

18Sept
2013

Vilnius - Sightseeing

Da uns gestern beim Check-in eine kostenlose Stadtführung durch Vilnius empfohlen wurde stand diese heute mit auf dem Programm. Um 12 Uhr startete die bunt gemischte Truppe (Mexiko, Uruguay, UK, USA, Australien etc.) unter der Führung von Emma die Stadtführung. Wir waren gut drei Stunden unterwegs und haben sehr viel gesehen u.a. die engste Straße von Vilnius, eine autonome Republik, einen tollen Aussichtspunkt, das Rathaus und geschätzte 1.000 Kirchen. Hier ein paar wenige Bilder unserer Tour.

Die engste Straße von Vilnius Die autonome Republik Uzupio Die Stadt Vilnius

Da dies unsere (vorerst) letzte Nacht in Vilnius war haben wir uns in der Touristeninfo nach den weiteren Verbindungen kundig gemacht. Danach setzen wir unseren eigenen Stadtrundgang fort. Dieser wurde durch das beste Eis von Litauen gut versüßt. Abends regnete es mal wieder sehr stark. Wir entschieden uns für das hochgelobte Restaurant „CiliPica“ und wurden wahrlich nicht enttäuscht. Die dortigen Bedienungen sind wahre VerkaufstalenteLachend

17Sept
2013

Von Minsk nach Vilnius

Da wir noch genügend Zeit hatten, bis der Bus nach Vilnius fährt, entschieden wir uns für „länger schlafen“Lachend.

Nachdem die Rucksäcke gepackt und das Zimmer geräumt war nahmen wir die Metro ins Zentrum. Einige wenige Sehenswürdigkeiten standen noch auf dem Programm. Das ein oder andere Café wurde auch besucht.

 

Gegen 15 Uhr machten wir uns auf in Richtung „Centralny“ (der zentrale Busbahnhof). Nach anfänglichen Schwierigkeiten fanden wir den richtigen Bahnsteig und warteten auf den Bus. Die Fahrt verlief, obwohl es eine große Autobahn war, sehr holprig. Der Grenzübertritt dauerte auch seine Zeit. Lustig war das Prozedere beim litauischen Übergang – aussteigen, im Kreis über komische Matten laufen und wieder zurück in den Bus (vermutlich ging es hier um Seuchenprävention). Mit dem Grenzübertritt setzte leider auch wieder der Regen ein. Wir erreichten Vilnius und navigierten uns, Nokia sei dank, mit dem Handy zum Hostel. Die Stadt machte bereits beim Weg zum Hostel einen sehr guten Eindruck. Dieser wurde bei unserem nächtlichen Rundgang nochmal bestätigt. Anbei die ersten Eindrücke. Nick und ich beschlossen den Abend mit einem leckeren Bier(chen).

Warten auf den Bus nach Vilnius Unser Bus nach Vilnius Unser Zimmer im Hostel Kebap

16Sept
2013

Minsk - Sightseeing bis die Füße schmerzen

Für heute war sightseeing angesagt. Wir wurden bereits beim Aufwachen von der Sonne begrüßt. Was war das für eine Freude, wenn wir wettertechnisch an die vergangenen Tage zurückdenken.

Wir starteten um 9:30 Uhr und steuerten den Leninplatz an. Von dort aus ging es quer durch die Innenstadt von Minsk. Wir machten nach ein paar Stunden direkt neben einem sowjetischen Panzer und einer Militärbehörde eine kurze Pause. Die weissrussische Küche verschaffte uns genügend Energie um noch ein paar Stunden durch Minsk laufen zu können. Die dortige Bedienung gab uns gute Tipps und ein Stadtmagazin mit vielen guten Informationen. An dieser Stelle wollen wir ausdrücklich erwähnen, wie freundlich wir von allen Weissrussen behandelt wurden. Wir fanden auch das Gespräch mit Einheimischen und erfuhren, dass sie es traurig finden, wie der Rest der Welt ihr Land sieht. Als „graue, sowjetische Diktatur ohne Rechte für die Bürger“. Aber das können wir definitiv nicht bestätigen. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Minsk ist sehr schön und überall sehr sauber. Alle Menschen sind freundlich, bemüht und hilfsbereit. Man fühlte sich an keiner Stelle der Stadt jemals unsicher – da ist jede deutsche Großstadt um Längen gefährlicher. Einfach mal hinfahren und selbst ein Bild machen! Nachfolgend ein paar Bilder der Tour.

Zirkus Bolschoj Theater Minsk im 19. Jahrhundert Die weinenden Frauen

 

Am Abend stand die Nationalbibliothek auf dem Programm. Ein bautechnisch bemerkenswertes Gebäude. Die Fassade kann Laufschriften und Farbvariationen darstellen (Werbung läuft übrigens auch). Die Realität sieht besser aus, als die Bilder. Weiter ging es durch noch unerforschte Straßen bis hin zum Bolschoi Theater.

Bibliothek von Minsk bei Nacht

Zitat des Tages: "Delete" - Wir mussten ein Foto löschen, da man das Gebäude scheinbar nicht fotografieren durfte. Nähere Angaben konnte der Wachmann nicht machen, da nur "delete" sagen konnteVerlegen

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